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Heute war der letzte Tag vom Musiklager, und schon am Morgen hat man gemerkt, dass etwas anders ist. Wir mussten ganz normal aufstehen, aber anstatt gemütlich in den Tag zu starten, hiess es zuerst Bettzeug abziehen, Zahngläser einsammeln und das ganze Gepäck nach unten bringen. Zum Glück wartete im Speisesaal ein Highlight auf uns: Zum Frühstück gab es feinen Zopf, und plötzlich war die Stimmung schon wieder viel besser.

Nach dem Frühstück machten wir uns daran, das Lagerhaus blitzblank zu putzen. Alle halfen mit, schrubbten, trugen, räumten und kontrollierten die Zimmer. Weil wir so effizient waren, war der Anhänger mit dem ganzen Material schon bald voll beladen. Danach konnten wir in den Car einsteigen und zurück nach Uzwil fahren. Die Fahrt war kürzer als am ersten Tag, aber man merkte, dass viele müde waren und gleichzeitig ein bisschen wehmütig, weil das Lager zu Ende ging.

In Uzwil angekommen, warteten unsere Eltern bereits auf dem Parkplatz. Zuerst mussten wir aber noch den Anhänger ausräumen, Instrumente und Kisten an den richtigen Ort bringen. Dann konnten die meisten von uns nach Hause gehen, Taschen auspacken und kurz durchatmen. Einige blieben jedoch noch da und halfen mit, das Konzertlokal für den Abend vorzubereiten, damit unser Abschluss richtig feierlich wurde.

Um 17 Uhr ging es wieder los. Wir hatten unsere Hauptprobe vor dem Konzert, spielten die Stücke noch einmal durch und überprüften, ob alles mit Technik, Licht und Aufstellung klappt. Danach durften wir auf der riesigen Leinwand den Abschlussfilm vom Lager anschauen. Es war lustig zu sehen, was wir in dieser Woche alles erlebt hatten, und manchmal mussten wir über uns selbst lachen.

Dann wurde es ernst. Eltern, Geschwister und Verwandte strömten ins Konzertlokal und füllten die Plätze bis auf den letzten Stuhl. Die Spannung stieg und wir stellten uns bereit. Als das Konzert begann, waren wir zuerst ein wenig nervös, doch schon nach den ersten Takten war klar, dass es gut laufen würde. Wir spielten unsere Stücke, zeigten unsere Sketche und merkten, wie das Publikum immer mehr mitging.

Am Schluss durften wir sogar zwei Zugaben spielen. Spätestens dann hatten wahrscheinlich alle Zuschauerinnen und Zuschauer einen Ohrwurm, der sie auf dem Heimweg begleitete. Zufrieden, stolz und vielleicht ein kleines bisschen müde gingen wir nach Hause. In unseren Köpfen klangen die Melodien weiter, und wir freuen uns jetzt schon, wenn es im nächsten Jahr wieder heisst: MULA 2026.

Geschrieben von Melodie Trommelklang und Toni Taktverlust – mit grosszügiger, geduldiger und leicht übermotivierter Unterstützung einer Künstlichen Intelligenz, die heute fast so gut im Takt blieb wie wir.